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Kein Nachlassen bei Protesten gegen Sügida

Madeleine Henfling: Suhler Bündnis braucht weiterhin Unterstützung bei Gegenprotesten

Anlässlich der am kommenden Montag, 19. Januar 2015, stattfindenden zweiten, sogenannten Mahnmache des Bündnisses „Südthüringen gegen die Islamisierung des Abendlandes“ ruft Madeleine Henfling, Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landtagsfraktion Thüringen, alle Bürger und Bürgerinnen auf Gesicht zu zeigen gegen rechts und sich an Gegenveranstaltungen zu beteiligen:

„Am vergangenen Montag hat sich ganz klar gezeigt, dass das Sügida-Bündnis eine Ansammlung von bekannten Neonazis und rechten Brandstiftern ist. Eine demokratische Gesellschaft darf Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit nicht widerstandslos hinnehmen. Wir stellen uns klar gegen Islamophobie sowie rechte Stimmungsmache gegen die Thüringer Medien.“

Erschreckend sei für die bündisgrüne Politikerin zudem, dass die Arbeit von Journalisten am vergangenen Montag in Suhl teils nur mit Schutz durch Security-Kräfte möglich war. Dies zeige, dass es sich bei Sügida nicht um „friedliche Bürgerinnen und Bürger“ handele, sondern um gewaltbereite Nazis aus unterschiedlichen Spektren. Umso wichtiger sei es nun, auch am kommenden Montag wieder die Proteste des Bündnisses „Südthüringen bleibt bunt“ zu unterstützen und gegen jegliche neonazistische Mobilmachung auf die Straße zu gehen.

„Wir wollen ein Zeichnen setzen und uns solidarische zeigen mit Menschen egal welcher Nationalität und Religionszugehörigkeit. Wir wollen sie in Thüringen willkommen heißen und sie schützen“, so Henfling abschließend.

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Südiga-Gegenveranstaltung des Bündnisses „Südthüringen bleibt bunt“
Termin: 19. Januar 2015, 18:00 Uhr
Ort/Treffpunkt: Marktplatz vor dem alten Rathaus

 

Quelle Foto: Facebook: Südthüringen gegen Sügida

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